Berufsfachschule Uhrmacher

Ziel der Ausbildung
Die Berufsfachschule Uhrmacher führt in drei Jahren Vollzeitunterricht zum Berufsfachschulabschluss und dem Gesellenbrief im Uhrmacherhandwerk.Zugangsvoraussetzung
Hauptschulabschluss
Ausbildungsinhalte
Der größte Teil der Ausbildung ist praxisorientiert und vermittelt folgende Unterrichts- und Projektinhalte, wie z.B.- den Entwurf und Bau mehrerer Werkzeuge für den Uhrmacher
- den Entwurf und Bau einer Großuhr
- die Konstruktion und Herstellung wesentlicher Teile einer Taschenuhr
- die Kalkulation und Ausführung von Reparaturen an Groß- und Kleinuhren
- Kenntnisse und Fertigkeiten im Bereich der Feinmechanik und der Elektrotechnik,
mit dem Schwerpunkt mechanischer und elektronischer Uhren
- Deutsch
- Politik
- Fachzeichnen
- Technik mechanischer Uhren
- Technik elektronischer Uhren
- Neuanfertigung
- Reparatur mechanischer Uhren
- Reparatur elektronischer Uhren
Unterrichtsfächer
während der
Ausbildungszeit
Da in Lernfelder unterrichtet wird, kann nur eine rechnerische Zuordnung der Unterrichtsstunden für die einzelnen Halbjahre erfolgen.
Probehalbjahr
Für den Übergang vom ersten Schulhalbjahr in das zweite Halbjahr der Ausbildung ist ein Notendurchschnitt ( ohne dem Fach Sport ) von 4,00 oder besser erforderlich.
Kosten der Ausbildung
Ein Schulgeld wird nicht erhoben, es entstehen jedoch Kosten von ca. 400 Euro im Laufe der Ausbildung z.B. für Arbeitskleidung, persönliche Kleinwerkzeuge, Bücher, Material für Uhrenteile u.ä.
Außerdem sind die Prüfungsgebühren der Handwerkskammer Hamburg für die Zwischenprüfung und die Abnahme der Gesellenprüfung zu berücksichtigen.
Die Ausbildung wird nach dem
Berufsausbildungsförderungsgesetz (BaföG) unterstützt.
Anmeldeschluss
31. März jeden Jahres.Informationsbesuche im Unterricht des laufenden Schuljahres sind jederzeit möglich.
Vereinbaren Sie bitte telefonisch einen Besuchstermin mit dem Schulbüro.
Dort erhalten Sie auch weitere Informationen zu der Ausbildung.
Informationsveranstaltungen
Allgemeine Informationen
- Informationen zur Ausbildung zum Uhrmacher
- Anforderungen an Auszubildende für den Beruf des Uhrmachers
- Wie wird man Uhrmacher?
- Der Beruf des Uhrmachers - Spezialisierung in Handwerk und Industrie
- Ausbildungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Uhrmacher
Presse-Informationen
Messe
Seminare
Open schools of watchmaking
Die Uhrmacherschule Hamburg ist seit 2003 Mitglied in dem Netzwerk „Open schools of watchmaking“ (OSOW
). In diesem Netzwerk arbeiten Uhrmacherschulen und -Firmen in Europa zusammen, um die Verbindungen zwischen den Schulen, deren Lehrern und Schülern und zwischen Uhrmachern im Netzwerk zu fördern.
Regelmäßige Treffen dienen der Formulierung von Zielen für jeweils begrenzte Zeiträume. Diese Ziele sind z.B. Austauschprogramme für Schüler und Lehrer, gegenseitige Beratung der Schulen in Fragen der Pädagogik und Didaktik, Kurse für Schüler anderer Schulen, Kurse für Lehrer anderer Schulen und Firmen.
Das Netzwerk ist darauf ausgerichtet, gegenseitige Hilfe auf freiwilliger und kostenloser Basis zur Verfügung zu stellen. Dementsprechend werden innerhalb des Netzwerks allenfalls Übernachtungs- und Verpflegungskosten in Rechnung gestellt.
Ehemalige Schüler der Uhrmacherschule Hamburg
Wer sich dafür interessiert, wo eigentlich die Abgänger unserer Schule Arbeitsplätze gefunden haben, der kann sich diese Liste anschauen.
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